Die Meeresschmutzflecken sind Organismen, die die Rumpfoberflächen der Boote oder jeder anderen überfluteten Struktur befallen. Die Kolonisation beginnt mit dem Anhaften von mikroskopischen Organismen in den Minuten die dem Eintauchen folgen.
Dann setzen sich auf diesem mikroskopischen Teppich immer größere Meeresorganismen fest, zum Schluss Muscheln, Algen sowie Kalkablagerungen.
Innerhalb von einigen Wochen kann die untergetauchte Oberfläche von einem echten pflanzlichen Teppich bedeckt werden.
Um diese Schmutzflecken zu neutralisieren, haben die Engländer ab dem 17. Jahrhundert Kupferplatten benutzt. Die Bootsrümpfe waren mit einer Kupfermetallhaut überzogen.
Diese Kupferhülle verleit 15 bis 20 Jahre lang Antischmutzfleckenqualitäten. Dann ermöglichte der Aufschwung der petrochemischen Industrie im 19. Jahrhundert die Benutzung von einfacherer anzuwendenden Farben.
Die Farben waren mit giftigen Schwermetallen beladen, dann wurden ab 1970 wegen der verordneten Beschränkung die giftigen Elemente durch Biozide ersetzt. Diese Moleküle mit pilz- oder unkrauttötenden Eigenschaften werden heutzutage benutzt, jedoch ist ihr Einfluss auf den Wasserlebensraum nicht neutral und neue Verordnungseinschränkungen sind absehbar.
Oceoprotec nimmt die einfache und wirkungsvolle Idee des Kupfers wieder auf, aber anstatt einer Metallisierung des Rumpfes durch Kleben oder Anbringen von Platten, wird das Kupfer als eine Form einer polymerischen Metallpaste versprüht mit Hilfe einer Spezialmaschine, die die Oberfläche gleichmäßig und glatt bekupfert.
Da die Anwendung sehr technisch ist, können nur ausgebildete Fachkräfte das Oceoprotec-Verfahren anwenden. .